BUND Kreisgruppe Nienburg

Projekte

Den Hirschkäfern helfen

Den Hirschkäfern helfen wir durch den Bau von Hirschkäfermeilern
(Bildquellen wenn nicht anders angeben: Heinz Knefelkamp)

Für den Holzmarkt wertloses Eichenholz
wurde vom Förster zur Verfügung gestellt.

Ein riesiger Baumstumpf, schon teilweise angefault, ist ideal für einen Hirschkäfermeiler.

Zwei Wagen Eichen-Holzhackschnitzel
zum Einbetten der Eichenstämme.

Der Meiler ist teilweise aufgebaut.

Schon nach wenigen Tagen zog
ein Waldameisenvolk in die auch
für andere Insekten attraktive Wohnung ein.

Ein etwas kleinerer Hirschkäfermeiler
wurde im Nachbarort errichtet.

Ein Informationsschild über das Leben
des Hirschkäfers zeigt die Bedeutung
solcher aufwendigen Maßnahmen.

Die Krötenhilfe

Die Krötenhilfe ist unscheinbar und aufwändig, da sie ein langjähriges Projekt darstellt.
(Bildquelle wenn nicht anders angeben: Heinz Knefelkamp)

Fleißige Helfer am
aufgestellten Krötenzaun.

So eingesammelt erreichen die Kröten
sicher ihre Laichgewässer.

Eine Hilfe für die Kröten
in allen Lebenslagen.

Geschützte Landschaftsbestandteile und Blühflächen

Nicht intensiv genutzte Landflächen sowie geschützte Landschaftsbestandteile, wie sie vom Kreis eingerichtet wurden, und auch extra eingesäte Blühflächen sind wertvolle Lebensräume.
(Bildquellen wenn nicht anders angeben: Heinz Knefelkamp)

Das Bild zeigt eine Blühfläche, die durch Extensivierung entstanden ist. Nur Beweidung und gelegentliche Heuernte haben die Fläche geprägt.

Oft nur für ein Jahr eingesäte Blühflächen sind eine Hilfe für viele Tiere, sie können sich hier aber nicht dauerhaft ansiedeln.

Zahlreiche Insekten, Spinnen, und anderes Kleingetier nutzen die geschützten Flächen, wie hier die Wespenspinne.

Eine prächtige Vierfleck-Libelle entfaltet ihre ganze Schönheit.

Ein seltener Falter, der Ampfer-Purpur-Spanner, ruht am Hirtentäschel.

Sehr skurril erscheint die Lehmwespe auf der Distelblüte.

Eine Schenkelbiene besticht durch ihre Sammelleidenschaft.

Die Nachtigall nutzt in manchen Jahren einen Bereich neben einer Blühfläche, der mit meterhohen Brennnesseln bewachsen ist.

Die Heidelerche besiedelt das Moorrandgebiet am Großen Moor. Auf unseren geschützten Flächen kann sie in aller Ruhe ihren Nachwuchs großziehen.

Moorschutz

Auch das Norddeutsche Fernsehen interessiert sich für fragwürdige Geschehnisse im Großen Moor. Der Torfabbau hat kein Ende und Lebensräume für seltene Moorbewohner werden zerstört.
(Bildquellen wenn nicht anders angeben: Heinz Knefelkamp)

Ein willkommener Besuch, der
die Öffentlichkeit informiert.

Auf Schleichwegen geht es zu einer Beobachtungshütte am Moorrand.

Von der Beobachtungshütte aus erhält man einen guten Überblick auf das Geschehen im Moor. Eigentlich ist die Hütte für die Kranichbeobachtung errichtet, die in den letzten Jahren immer zahlreicher im Großen Moor rasten.

Artenschutz für Honigbienen, ein Projekt nicht nur von der Ortsgruppe Uchte

Ein Arbeitskreis ermöglicht die Beteiligung an diesem Projekt.
Umfangreiche Infos können angefordert werden. Für Gruppen und Vereine ist ein Lichtbildvortrag erstellt.

Im November 2019 entstand die erste Bienenwohnung zum Schutz unserer Honigbienen bei unserem Imkerkollegen. Für die Bedürfnisse der Bienen gebaut, ohne Gewinn für den Imker, was für unsere gewinnorientierte Gesellschaft eine Herausforderung bedeutet.

Unsere fleißigen Bienen sammeln Nektar und Pollen für ihr Überleben, mit räuberischen Menschen haben sie nicht gerechnet.

Der fertige Prototyp , der dem Schiffer-Tree-Light schon sehr ähnlich ist. Der Schiffer-Tree ist eine Konstruktion des Bienenforschers Torben Schiffer, der bei Hamburg zuhause ist.

Nach Absprache mit Torben Schiffer wurde dann der noch schlankere und höhere Schiffer-Tree- Light gebaut.

Hier wird nichts dem Zufall überlassen, auch Form und Größe des Fluglochs beruhen auf langjährigen Forschungsergebnissen.

Der Innenraum ist rund bis achteckig, so können sich im Winter keine kalten Ecken bilden, die von den Bienen mit erhöhtem Energieaufwand warmgehalten werden müssen. Der Wabenbau kann von den Bienen nach ihren Vorstellungen erstellt werden, da Vorgaben wie Rähmchen und Mittelwände nicht eingesetzt werden.

Grundlage für diese Entwicklung ist die Forschung an wildlebenden Honigbienen, die in hohlen Bäumen zu finden sind.

Die Bienen haben in der Natur zahlreiche Untermieter im Bienenstock. Ein Mitbewohner ist der Bücherskorpion, der auch die Varroamilben auf seinem Speiseplan hat.