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Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des BUND,

2024 ist da und es ist zu erwarten, dass es für uns politisch und gesellschaftlich nicht viel ruhiger wird als 2023. Wir als Umweltverband müssen dafür kämpfen, dass Klima- und Artenschutz nicht aus dem Blickfeld der Politik geraten. Positiv ist, dass in Niedersachsen wohl noch im Januar ein neues Klimagesetz beschlossen wird, dass z.B. neuen Torfabbau verbietet. Leider konnten wir aber mit unseren Appellen an die Landtagspolitik nicht erreichen, dass auch die beiden im Kreis Nienburg beantragten vertieften Torfabbauvorhaben gestoppt werden. So kann Torf aus dem Lichtenmoor bis in die 2060er Jahre seinen darin gebundenen Kohlenstoff als CO² in die Atmosphäre entlassen.

Mit diesem Schreiben versenden wir auch unser neues Jahresprogramm. Nachdem es fast 20 Jahre im unverwechselbaren Design von Roswitha Löhmer-Eigener erschienen ist, haben wir ihm nun ein komplett neues Gesicht verpasst, das Nadine Rahnert-Pape entworfen hat. Wir hoffen Ihnen und Euch gefällt es ebenso gut wie uns.

Am 27. Januar geht es los mit einem Pflegeeinsatz im Krähenmoor. Hier gibt es die Gelegenheit zu aktiver Naturschutzarbeit. Kulinarisch geht es weiter am 25. Februar mit einer Winterwanderung in der Kiesabbaulandschaft bei Schinna und dem anschließenden Bio-Grünkohlessen im Mühlengasthof Landesbergen.

Für diese Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich siehe
www.bund-nienburg.de

Für uns wird das Highlight in diesem Jahr sicherlich die Feier zum zehnjährigen Jubiläum der Kinderwildnis am 22. September. Wir würden uns sehr freuen, Sie und Euch bei einer oder gerne auch mehreren unserer Angebote begrüßen zu können.

In diesem Newsletter laden wir auch wieder zu unserer Mitgliederversammlung am 18. April ins Nienburger Kulturwerk ein. Die Tagesordnung und die Berichte des Vorstandes, der Arbeitskreise sowie der BUNDjugend und der OG SG Uchte sind der Einladung beigefügt.

Noch etwas in eigener Sache: Für die Erstellung des Kreisgruppen-Newletters suchen wir jemanden, die oder der CMS-Kenntnisse sowie Zeit und Lust hat, sich ehrenamtlich in unser Typo3 einzuarbeiten. Auch so kann man einen Beitrag zum Schutz von Natur und Umwelt leisten.

In diesen Tagen feiert Otto Grote in Uchte seinen einhundertsten Geburtstag. Otto ist fast sein halbes Leben lang BUND-Mitglied. Wir freuen uns sehr und gratulieren ihm herzlich!

Wir wünschen Ihnen und Euch - mit leichter Verspätung - ein friedvolles, gesundes und fröhliches Jahr 2024.

Jörg Brüning                     

 
BUND-Kreisgruppe wünscht sich Unterstützung im Krähenmoor

Am kommenden Samstag, 27. Januar, lädt die Kreisgruppe Nienburg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu einem Pflegeeinsatz im Krähenmoor ein.

Seit den frühen 1970er Jahren steht der Schutz der Hochmoore im Fokus des Naturschutzes.
Anfangs war es reiner Lebensraumschutz. Heute sind es vielfältige ökologische Aspekte und vor allem der Klimaschutz, der die Moorschützer anspornt. Moore sind riesige natürliche Speicher für Kohlenstoff. Obwohl sie weltweit nur drei Prozent der Landfläche bedecken, enthalten Moore 30 Prozent des terrestrischen Kohlenstoffs. Kommt dieser Speicher mit Sauerstoff in Kontakt, werden klimaschädliche Gase wie z.B. CO² freigesetzt.

Die BUND-Kreisgruppe Nienburg, die faunistische Arbeitsgemeinschaft Moore (FAM) und die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM)  -unterstützt durch Helfer*innen des Thünen-Institut-  führen am Samstag, 27. Januar, einen Arbeitseinsatz im „Krähenmoor“ durch und wünschen sich tatkräftige Unterstützung.  Die Pflegemaßnahme ist mit den Niedersächsischen Landesforsten und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis abgestimmt.

Unsere heimischen Moore beherbergen eine einzigartige Flora und Fauna und sind zugleich große CO²-Speicher. Durch Entwässerung und unnatürlich hohe Nährstoffeinträge aus der Luft nimmt die Bewaldung stetig zu, der Torfkörper wird zersetzt und Treibhausgase freigesetzt. 
In den wertvollen Moorbereichen müssen Bäume und Büsche - besonders hartnäckig sind die eingetragenen Kulturheidelbeeren - entfernt werden. Helfer*innen sollten, wenn möglich Forsthacke, Spaten, Astschere oder eine kleine Säge mitbringen. Zudem werden auch Motorsägen benötigt, um ältere Bäume zu ringeln. Wetterfeste Bekleidung, Gummistiefel und Arbeitshandschuhe sind notwendig.
Der Einsatz wird von Thomas Beuster (ÖSSM) und Lothar Gerner (BUND) koordiniert und dauert bis maximal 15.00 Uhr.

Damit es ausreichend heiße Suppe zum Aufwärmen und Stärken für alle Teilnehmenden gibt, bittet die Kreisgruppe um Anmeldung bei Lothar Gerner, Tel. 05021-12318.

Treffpunkte sind um 8.45 Uhr das Umweltzentrum Nienburg, Stettiner Str. 2a für Fahrgemeinschaften oder um 9.00 Uhr an der B 214 Nienburg Richtung Steimbke, Waldweg rechts, ca. 1,5 km östlich der Abzweigung nach Sonnenborstel.

Weitergehende Infos unter www.bund-nienburg.de
 


Das neue Programm für das Jahr 2024

 

Schaut einmal rein. Es lohnt sich.

Nur ein Klick entfernt.

 

 

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Grünkohlwanderung an die Kiesseen nördlich von Stolzenau

Die diesjährige ca. zweistündige Grünkohltour führt uns am 25. Februar um einen Kiessee bei Schinna.

Der Konflikt „Photovoltaik (PV) auf dem Wasser versus Naturschutz“ beschäftigt die BUND-Kreisgruppe aktuell intensiv. Gerade im Raum Stolzenau wollen Unternehmen auf den vielen Kiesseen PV-Anlagen errichten.

Wir bemühen uns Kiesseen, wichtige Winterrastplätze für zahlreiche Entenarten, Taucher und Säger, für Naturschutz zu reservieren.

Im Frühjahr und Herbst rasten im Flachwasser viele Limikolen, an den Rändern brüten seltene Vogelarten, z. B Beutelmeisen.

Wir sind gespannt auf die winterliche Wasservogelwelt, vielleicht sehen wir die prächtigen Zwergsäger. Stephan Börnecke, der das Foto von der Rohrdommel in unserem Wandergebiet gemacht hat, kann sicher noch mehr über seine Entdeckungen berichten.

Im Anschluss wärmen wir uns bei leckerem BIO-Grünkohl im Mühlengasthof Landesbergen auf.

Leitung: Lothar Gerner

Treffpunkt:
10.00 Uhr BUND-Umweltzentrum Nienburg, Stettiner Str. 2A
10.30 Uhr Schinna, Zufahrt „Kieswerk Rhein-Umschlag“ (Hinweisschild in Schinna), ca. 800 m östl. Schinna

Festes Schuhwerk und Fernglas sind empfehlenswert. 

Kosten: 25,00 € zzgl. Getränke

Anmeldung mit der Angabe „Klassisch“ oder „Vegetarisch“ bei Dieter Mehring, dieter.mehring@t-online.de
Nur der Zahlungseingang bis zum 5. Februar 2024 gilt als verbindliche Anmeldung.

Bankverbindung: BUND KG Nienburg, IBAN: DE 45 2565 0106 0000 3817 23

Verwendungszweck: Grünkohlessen


Obstbaumschnittkurs in Binnen

Im Winter ist der ideale Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt. Im laubfreien Zustand lässt sich gut erkennen, wie die Baumkrone aufgebaut ist. Und da der Baum im Ruhezustand ist, gehen beim Schnitt auch kaum Nährstoffe verloren. Aber welcher Ast muss weg, und wie schneidet man am besten?

Die Antworten darauf gibt es beim Obstbaumschnittkurs in Binnen. Nach einer theoretischen Einführung zu Wachstumsfaktoren und Schnittreaktionen folgt der praktische Teil an jungen Obstbäumen.

Beim Betrachten der Bäume werden wir feststellen, dass diese fast nie den idealen Abbildungen in Lehrbüchern entsprechen. Aber durch Meinungsaustausch und mit einigen Nachfragen können sicher alle Teilnehmer*innen erkennen, wie der Baumschnitt durchgeführt werden soll.

Der Fokus liegt auf dem Schnitt hochstämmiger Obstbäume mit stark wachsender Unterlage, aber die Theorie kann auch auf andere Kronenformen übertragen werden. Und falls die Begriffe wie Unterlage, Hochstamm oder Baumscheibe unbekannt sind: keine Sorge, all das wird ausgiebig besprochen.

Wenn vorhanden gerne Handschuhe und Werkzeug mitbringen. Wir bekommen für den theoretischen Teil Kaffee und Tee, ansonsten verpflegen sich alle Teilnehmer*innen selber.

Leitung: Danièle Duske

Treffpunkt: Gaststätte Pöttker, Bergstraße 11, 31619 Binnen

Sonntag, den 11. Februar von 9:30 bis 14:30 Uhr

Kosten 20,- € bzw. 15,- € für BUND-Mitglieder

 

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl Anmeldung im Umweltzentrum,

Tel.: 0 50 21 - 1 44 99 oder kreisgruppe@bund-nienburg.de


Einladung zur Mitgliederversammlung (MV) der BUND-Kreisgruppe Nienburg


Die MV findet statt am Donnerstag, 18. April 2024, um ca. 19.15 Uhr, im Nienburger Kulturwerk,
Mindener Landstraße 20.
Vor der Versammlung um 18.00 Uhr gibt es den Vortrag „Kurs auf Blau-Grün“ – BUND und Landwirte gemeinsam für bessere Gewässerränder. Die Projektleiter*innen vom BUND-Landesverband stellen ihre Arbeit an der Fulde bei Loccum vor.

Link zur Einladung MV 2024 mit dem Protokoll 2023

Die Erde braucht Freunde! Die BUND Kreisgruppe Nienburg finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Bitte unterstützen Sie uns. Vielen Dank! 

 
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