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BUND Newsletter März 2022
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Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des BUND,
dieser Newsletter erreicht Sie und euch in einer Zeit großer Ungewissheit und Gefahr. Das Corona-Virus befällt bei uns mehr Menschen denn je, und der schreckliche Krieg in der Ukraine erreicht uns in Form zahlreicher Geflüchteter und politischer Entscheidungen, die sich viele von uns vor wenigen Wochen noch nicht vorstellen konnten. Wir bitten um Beachtung des beigefügten Spendenaufrufs.
In der Erwartung, dass mit steigenden Temperaturen die Zahl der Covid-Infektionen stark zurück geht, haben wir den Termin für unsere Mitgliederversammlung auf den 28. April gelegt. Wir sind überzeugt davon, dass wir damit richtig liegen, und möchten an dieser Stelle an unsere Einladung dazu erinnern. Vor Beginn der Versammlung gibt es wieder einen interessanten Vortrag.
Etwas aus dem Fokus geraten scheint angesichts von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg die Klimaerwärmung. Wir werden jedoch den dramatischen Folgen nicht entgehen, wenn wir nicht umgehend bei den Emissionen von klimawirksamen Gasen umsteuern. Am Freitag dieser Woche organisiert Fridays for Future eine Friedens- und Klima-Demo in Nienburg. Wir rufen Sie und euch zur Teilnahme auf. Geben wir den nachfolgenden Generationen auf der ganzen Welt eine Chance für ein Leben unter erträglichen Bedingungen!
Im Namen des Kreisgruppenvorstandes
Jörg Brüning
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Klima- und Friedensdemo 25.03.
Werte BUND-Mitglieder*innen,
am 25.03 gehen wir in Nienburg auf die Straße! Gemeinsam möchten wir mit dem Klimastreikbündnis ein Zeichen setzen! Ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine und überall auf der Welt und ein Zeichen für Klimagerechtigkeit.
Wir möchten ganz klar sagen: Klimaschutz und Frieden sind nicht verhandelbar und zwingend für eine lebenswerte Zukunft erforderlich! Ihr möchtet mithelfen, zu zeigen, dass Nienburg für eine bessere Zukunft einsteht?
Dann notiert euch den Termin und ladet alle Bekannten zur Demonstration ein. Die Demonstration startet um 11 Uhr im Meerbachbogen(Bushaltestelle) und bewegt sich ab 11:30 Uhr durch die Stadt um dann auf dem Ernst-Thoms-Platz mit Musik und Reden zu enden.
Wir sehen uns auf der Straße!
Madita, Jonas
Alle, die beim Aufbau helfen können, treffen sich um 9.30 Uhr am Ernst-Thoms-Platz
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Der wilde Wald
Lisa Eder D 2021 – 89 Min.
„Natur Natur sein lassen“ ist die Philosophie des Nationalparks Bayerischer Wald. Der Film ist ein Portrait des Nationalparks, der 1970 gegen massive Widerstände eröffnet wurde. Das damals einmalige Experiment ist zum weltweiten Vorzeigeprojekt geworden. Zusammen mit den Waldgebieten im angrenzenden Tschechien bildet er heute das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet in Mitteleuropa. Der Film lässt Forscher, Förster, Philosophen und Wanderer zu Worte kommen. Sie schildern ihre Sicht auf den Nationalpark und zeigen die Vorteile des Sich-nicht-Einmischens in die Natur auf. Der Wilde Wald erzählt von einer selten gewordenen Gemeinschaft, die voneinander abhängig ist und einander bedingt. Die Kamera fängt sowohl die Stille in dieser „Wildnis“ ein als auch ihre Bewohner. Der Film lebt von seinen grandiosen Bildern, ein Muss für die große Leinwand. „Der Film nimmt Stellung zu aktuellen Fragen und zeigt, dass es eine Koexistenz von Mensch und unberührter, wilder Natur geben kann.“ Lisa Eder
Dieter Mehring
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=fTrEkWXCxoE
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Neues Fließgewässer-Projekt FLOW
Wer macht mit?
Die Kleingewässer in Deutschland sind in einem kritischen Zustand. Vor allem in landwirtschaftlich geprägten Regionen sind die Belastungen durch Pestizide und andere Schadstoffe besonders hoch. Behördliche Grenzwerte werden in mehr als 80 Prozent der Fälle überschritten.
Gerade kleine Fließgewässer haben eine enorme Bedeutung in Hinsicht auf den Erhalt der Biodiversität und das Funktionieren eines gesunden Wasser- und Stoffkreislaufs.
Wie kommen Pestizide in Fließgewässer, in welcher Konzentration? Ab wann ist ein kritischer Punkt erreicht? Solche Fragen sind immer noch nicht ausreichend beantwortet. Forscher am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig haben damit begonnen, eine deutschlandweite Inventur der Pestizidbelastung in Bächen zu erstellen.
Das lokale Kleingewässermonitoring-Projekt FLOW soll diese Forschungen mit Hilfe interessierter Bürger und Bürgerinnen als citizen science (Bürgerwissenschafts-Projekt) ergänzen und Aufschluss über den chemischen und ökologischen Zustand ausgewählter Fließgewässer ermöglichen.
Die Kreisgruppe des BUND nimmt am Projekt FLOW teil, bei dem die Beteiligten unter Anleitung einen kleinen Bach untersuchen. Vorkenntnisse sind dafür nicht notwendig. Es werden maximal 15 Teilnehmer*innen pro Bach benötigt, deren Mindestalter 15 Jahre sein sollte.
Konkret geht es um den Kohlhofsbach bei Husum und die Huddestorfer Flöte bei Uchte. Hier werden an zwei Tagen im Jahr die Struktur des Bachs, seine chemischen (Sauerstoff, Nitrat, Phosphat,…) und seine physikalischen (pH-Wert, Leitfähigkeit,…) Werte untersucht und die kleineren Tiere im Wasser gefangen, bestimmt und wieder hineingesetzt. So erhält man wichtige Daten über die Qualität des Baches und kann Aussagen über seine Pestizidbelastung machen.
Auch an der Fulde bei Loccum wird geprobt, hier mit einer Schülergruppe der Loccumer Oberschule.
Das Projekt FLOW läuft deutschlandweit an kleinen Bächen, betreut vom BUND-Bundesverband und dem Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Leipzig.
Kontakt: Umweltzentrum 05021 14499 oder kreisgruppe@bund-nienburg.de.
Lothar Gerner
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Die Streuobstwiese - Ein Kleinod der Biodiversität
28. 04. 2022, 19.00 Uhr, Kulturwerk, Mindener Landstr. 20, Nienburg anschl. Mitgliederversammlung der BUND Kreisgruppe
In dem Vortrag wird Frau Dr. Bettina Lange-Malecki die gemeinsam mit ihrem Mann Werner Lange 1983 in Groß Lengden erworbenen Streuobstwiese vorstellen, und Tipps zur Pflege geben.
Damals war ihr Ziel die dortige Natur zu schützen und zu pflegen, seitdem hat sich viel getan. Auf der Streuobstwiese sind heute über 100 Pflanzenarten zu finden, darunter viele Halbtrockenrasen charakteristischen Arten wie Knolliger Hahnenfuß, Rauhaariges Veilchen, Wiesensalbei, Fransenenzian, Mücken-Händelwurz, Bienen-Ragwurz und Fliegen-Ragwurz. Es bietet außerdem Schutz und Habitat für über 50 Falterarten, unter anderem auch gefährdete Arten wie den Kaisermantel, den großen Perlmutterfalter oder den Schwalbenschwanz.
Danièle Duske
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Obstbaumschnitt in Binnen
Bei sonnigem, allerdings auch recht windigem Wetter fanden sich Interessierte in der Binner Marsch zusammen, um junge und ältere Obstbäume in Form zu bringen. Der Schnittkurs, den die BUND-Kreisgruppe Nienburg wieder in Kooperation mit dem örtlichen Projekt „Insektenfreundliches Dorf“ des SJB Binnen und des FV Kiga Binnen abhielt, erstreckte sich dieses Jahr sogar über zwei Tage.
Am Sonnabend, dem 12. Februar, erhielten die rund 15 Teilnehmer:innen in Siemers Gasthaus zunächst eine theoretische Einführung von Kursleiterin Danièle Duske; dann ging es hinaus zu jungen Obstbäumen, die die Aktiven des Projekts in den letzten Jahren angepflanzt hatten.
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In der Praxis zeigte sich eindrücklich, wie wichtig und lohnend es ist, jedes Exemplar genau zu betrachten und den Schnitt sorgfältig zu planen – gerade bei Jungbäumen trifft man damit immerhin Entscheidungen, die über Jahrzehnte nachwirken und die Nutzbarkeit, Gesundheit und Lebensdauer des Baumes mitbestimmen.
Am Sonntag, dem 13. Februar wandte sich die Gruppe dann einer Reihe von Apfelbäumen zu, die schon vor ca. 20 Jahren gepflanzt und phasenweise wenig beschnitten worden waren. Diese stellten eine besondere Herausforderung dar, wie sie zweifellos auch viele Gartenbesitzer:innen kennen. Mit langen Leitern, Astscheren und teils beeindruckenden Kletterkünsten zeigten die Beteiligten aber auch hier vollen Einsatz. Dabei war besonderes Augenmaß gefordert, denn bei Altbäumen ist es ratsam, Schnittmaßnahmen über mehrere Jahre zu strecken.
Nach zwei intensiven und hoch interessanten Tagen gingen alle zufrieden nach Hause, um das Erlernte an den eigenen Gehölzen anzuwenden. Auch die Aktiven vom „Insektenfreundlichen Dorf“ führen die Pflege an den noch nicht beschnittenen Obstbäumen im Ort in Eigenregie fort – schließlich sollen sich die Einwohner:innen im Herbst über möglichst viele Früchte freuen.
Jorunn Wissmann
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Busbegleiter*innen für den „Schulbus auf Füßen“ in Nienburg gesucht
Die BUND-Kreisgruppe, der ADFC Nienburg, die Verkehrswacht und die Friedrich-Ebert-Grundschule (FES) wollen gemeinsam nach den Sommerferien 2022 ein Mobilitätsprojekt beginnen - den „Schulbus auf Füßen“, häufig auch unter dem Begriff „Walking Bus“ bekannt.
Ziel ist es, den Schulweg zu Fuß zurückzulegen. Dies ist eine Idee, wie Kinder mit Spaß, zuverlässig, sicher, bewegungsreich und gemeinsam die Schule erreichen können. Körperliche Aktivität, Straßenverkehrserziehung, Sozialverhalten, bürgerliches Engagement sind weitere Vorteile der Aktion.
Aus unsere Sicht ist ein besonderer Vorteil, dass die Kinder ihre Umwelt besser kennenlernen und erleben. Vor allem aber wird die CO²-Belastung durch die Elternfahrten deutlich reduziert und unsere Umwelt entlastet. Zudem werden durch die Verkehrsreduzierung oft gefährliche und chaotische Situationen vor den Schulen vermieden.
Jeder „Schulbus auf Füßen“ wird von zwei Erwachsenen begleitet, welche sich am Anfang und am Ende der Gruppe aufhalten und die „Busfahrer*innen“ darstellen. Die Kinder bewegen sich in einer Gruppe mit den begleitenden Erwachsenen entlang einer festgelegten Route und sammeln auf dem Weg „fließend und ohne anzuhalten“ weitere „Passagiere“ an festgelegten Haltestellen ein. Der Bus fährt bzw. läuft bei Wind und Wetter. Die Touren starten um 7.30 Uhr, die Ankunft an der Schule ist für 7.50 Uhr geplant. Auf dem Schulweg sind die Kinder und Erwachsenen versichert. Die Busbegleiter*innen erhalten eine Einweisung durch die Verkehrswacht.
Dieses Projekt soll zunächst als Modell an der Friedrich-Ebert-Grundschule immer mittwochs starten und später auf weitere Tage und weitere Grundschulen ausgeweitet werden.
Letztendlich kann das Projekt aber nur mit ehrenamtlichen Helfer*innen verwirklicht werden! Falls Sie also jemanden kennen, der das Ehrenamt eines Busbegleiters / einer Busbegleiterin übernehmen würde, melden Sie sich gerne bei uns!
Wir freuen uns auf Ihr Mitwirken!
Kontakt: Umweltzentrum 05021 14499 oder kreisgruppe@bund-nienburg.de. Isaiah Raeder und Ute Luginbühl
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Natur auf der Spur #schöpfungbewahren...
… hinter diesem Titel verbirgt sich ein Projekt, dass die Kreisgruppe in den letzten vier Jahren mit Erzieher*innen aus kirchlichen Kindertagesstätten, Religionslehrer*innen aus Nienburger Grundschulen, Diakon*innen und Pastor*innen durchgeführt hat. Dabei ging es darum, im Alltag der Pädagog*innen nach Inhalten zu suchen, die mit Naturerlebnisaktionen bzw. Umweltbildungsaspekten kombiniert werden können. Es fanden sich Arbeitsgruppen, Ideen wurden gesammelt, Angebote geplant und durchgeführt. Insgesamt fanden 251 Veranstaltungen mit 566 Erwachsenen statt, an denen 3547 Kinder teilnehmen konnten.
Ziel war es, Umweltbildungsmaterial zu entwickeln, dass zum Nachahmen einlädt. Das Ergebnis halten wir jetzt endlich in unseren Händen:
- ein 100 Seiten starkes DIN-A4-Buch mit dem Titel "Mit Kita-Kindern Natur erleben" für Erzieher*innen, das gemeinsam mit Kita-Kindern angeschaut werden kann und aus dem sich anlässlich eines kirchlichen Festes bzw. einer Jahreszeit eine Naturerlebnisaktion ausgesucht werden kann
- ein weiteres Buch mit dem Titel "Gottes Schöpfung entdecken, erleben und bewahren" in gleicher Größe mit einer Unterrichtseinheit für die Grundschule Das Thema Schöpfung kann interkonfessionell bzw. mit konfessionslosen Schüler*innen durchgeführt werden. Das aufbereitete Material bietet unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zur Ergebnissicherung.
- und drei Broschüren, ebenfalls in DIN-A4-Größe, die sich für die Arbeit mit Konfirmand*innen eignen: die „Perlen des Glaubens“, das „Konsumkörbchen“ sowie „Wildbienen helfen“.
Neugierig geworden? Ihr kennt Pädagog*innen, die das Material in Kita, Grundschule oder im Konfirmandenunterricht einsetzen können? Dann macht sie bitte auf die Broschüren aufmerksam.
Ein ganz herzlicher Dank an dieser Stelle an alle, die das Projekt unterstützt und daran mitgewirkt haben!
Alle Materialien stehen zum Download auf unserer Homepage https://www.bund-nienburg.de/services/download/ zur Verfügung.
Ute Luginbühl
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Hirschkäfermeiler-Projekt in Brokeloh
In Kooperation mit Carsten Niemeyer vom Rittergut Brokeloh und dem Landesberger Kindergarten „Sonnenblume“ wurde unter Anleitung der BUND Kreisgruppe Nienburg ein sogenannter Brutmeiler für Hirschkäfer in Brokeloh errichtet.
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Bevor die Kinder am Bau des Meilers beteiligt wurden, gab Carsten Niemeyer einen Rundgang über das Rittergut Brokeloh, bei dem die Kinder unter anderem die Tiere des landwirtschaftlichen Betriebs kennenlernen konnten.
Anschließend folgte eine kleine Wanderung zum vorbereiteten Hirschkäfermeiler. Die hochmotivierten Kinder durften dort die Eichen-Hackschnitzel einstreuen und damit den Bau des Meilers abschließen. Wir, Erk Dallmeyer, Isaiah Raeder und Lennart Andermann leiteten die Fertigstellung des Hirschkäfermeilers an und erklärte den Kindern anschließend die Lebensweise des Hirschkäfers und die Bedeutung seiner Brutstätte.
Die bedrohte Art wird seit einigen Jahren vom BUND durch den Bau von Hirschkäfermeilern unterstützt. Im gesamten Landkreis verteilt wurden bereits etwa 20 Meiler aufgestellt, in dessen Totholz der Hirschkäfer seine Eier ablegen kann und einen Lebensraum zur Verfügung gestellt bekommt. Geplant ist der unter Kooperation stattfindende Bau weiterer Hirschkäfermeiler im Landkreis.
Der Hirschkäfer wird auf der „roten Liste“ als stark gefährdet geführt, daher bittet der BUND um die Meldung jeglicher Sichtungen – auch von bereits toten Hirschkäfern oder Überresten.
Isaiah Raeder, Lennart Andermann
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Unterstützungsaufruf für die Menschen in der Ukraine
Die Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau arbeitet seit 18 Jahren mit ukrainischen Kommunen, Schulen und Institutionen zusammen, um gemeinsam zur NS-Zwangsarbeit in der Pulverfabrik Liebenau zu arbeiten. Deshalb erreichten und erreichen mich in diesen Tagen des Horrors, des Terrors und der Gewalt sehr viele Unterstützungsanfragen für die ukrainische Zivilgesellschaft. Dafür danken der Vorstand der Dokumentationsstelle und ich von Herzen. In dieser Situation möchten wir relativ schnell und unbürokratisch handeln und zwei Dinge tun:
a) Gibt es Personen im Landkreis, die Wohnraum für Flüchtende aus dem Krieg in der Ukraine zur Verfügung stellen können, auch für solche jungen Erwachsenen, die bisher in unseren Projekten mitgearbeitet haben? Dann melden Sie sich/meldet Euch bitte per E-Mail unter pulverfabrik@martinguse.de bei mir! Mit anderen Partnerorganisationen im Landkreis wollen wir uns schnell und gut vorbereiten, um helfen zu können!
b) Die Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau bittet um finanzielle Hilfen für die ukrainischen Partnerorganisationen und die Zivilgesellschaft. Über meinen persönlichen Freundeskreis habe ich mit Alexander Harder (Humanitas-Ukraine e.V.) und Ivan Stuckert (Helping Hands, Bochum) zwei seriöse Kontaktadressen! Alex und Ivan sorgen dafür, dass Hilfs- und Lebensmittel direkt gekauft und unmittelbar in die Ukraine gelangen werden.
Ich selbst bürge mit meinem Namen dafür, dass jede finanzielle Zuwendung dort und bei unseren Partnerorganisationen ankommt. Die Dokumentationsstelle wird auf Wunsch Spendenbescheinigungen ausstellen, dazu dann bitte Name und Adresse angeben.
Über eingegangene Summen und deren Verwendung wird ein Rechenschaftsbericht erstellt, der jedem/jeder Spender/in auf Wunsch offengelegt wird:
Konto Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau (Jugend-AG) DE07 2569 0009 6060 7351 00 bei Volksbank Nienburg/Weser eG Stichwort: Dokpulv Ukraine
Alles erdenklich Gute für Sie und Euch alle! Ihr und Euer Martin Guse Leiter und Geschäftsführer Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e.V.
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Letzte Meldungen
Abfallmanagement und aktuelle Wertstoffverwertung
Oldies For Future laden zu dem Vortrag inklusive eines Rundgangs über das Entsorgungszentrum am Donnerstag, 31.3., 17.00 Uhr im BAWN- Verwaltungsgebäude, An der Steingrube, 31582 Nienburg an.
Hilfe in der Fahrradwerkstatt
Handfeste Hilfe brauchen wir für die Schutzsuchenden aus der Ukraine auch hier vor Ort. Gerade um Mobilität zu geben wird die Fahrradwerkstatt in Erichshagen mit Anfragen bestürmt. Räder sind vorhanden, nur Menschen, die hier mithelfen, fehlen. Ich wäre sehr dankbar, wenn sich Interessierte bei Pastor Andreas Iber (05021-889605) melden würden, der alles Weitere koordiniert. Von Anfänger:innen zu Mechanikprofis wird alles herzlich aufgenommen.
Diese Nachricht – die wir gern veröffentlichen – erhielten wir von Bürgermeister Jan Wendorf
Sensenkurs
Am 25.6. bietet der Sensenverein Deutschland einen Einführungskurs zum Einstellen, Führen und Dengeln Sense an. Es gibt ausreichend Möglichkeit, das Erlernte auch zu erproben. Der Kurs findet in Fulde 50, 29664 Walsrode von 8.00 – 17.00 stattDie Kosten betragen 170,00 €/ Person incl. aller notwendigen Werkzeuge zum Mähen und Dengeln
Weitere Veranstaltungen finden Sie unter Termine auf www.bund-nienburg.de
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