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Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des BUND, der Frühling ist da – mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen. Man kann richtig Lust bekommen, mal wieder etwas zu unternehmen. Dieser Newsletter gibt einige Anregungen dazu. In der wunderbaren Atmosphäre des BUND Schau- und Lehrgartens Kunst genießen oder mit einer Fahrraddemo einen sicheren Raum auf unseren Verkehrswegen auch für die Jüngsten einfordern; sich über die Auswirkungen des Klimawandels für den Wald informieren oder auf einer geführten Fahrradtour die Umgebung des Lichtenmoores erkunden (Details im Halbjahresprogramm) und dabei die letzten Kilometer fürs Stadtradeln einsammeln – die Möglichkeiten sind vielfältig. Lassen Sie sich inspirieren, werden Sie aktiv.
Das BUND-Team wünscht viel Freude dabei!
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Der Garten als Kunstraum
Der Schau- und Lehrgarten an der Ziegelkampstraße präsentiert sich am kommenden Samstag und Sonntag, 14. und 15. Mai als Kunstraum. Unter dem Motto „Der Garten als Kunstraum“ haben kreative Menschen ihre Ideen mit viel Geschick und Freude umgesetzt und lassen den Garten zur Galerie für ihre künstlerischen Schöpfungen werden.
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Vor 20 Jahren hatten die Aktiven um Alwine Gerner erstmals unter dem Titel „Kunst im Garten“ im Zweijahresrhythmus kunsthandwerkliche Objekte ausgestellt und zum Nachahmen und Mitnehmen angeregt. Auch Chor- und Musikkonzerte, Lesungen oder z.B. Fotografie-Workshops wurden im Schau- und Lehrgarten durchgeführt. Nach einer Corona bedingt etwas längeren Pause wird die Idee jetzt im Geburtstagsjahr des Gartens, der vor 30 Jahren entstanden ist, wieder aufgegriffen. Die Gartenoase an der Ziegelkampstraße wandelt so für ein Wochenende ihren Charakter und ist einmal mehr anders zu erleben. „Alle Besucher*innen bekommen einen Gartenplan, in dem die Standorte der 32 Installationen mit ihren auch gesellschaftskritischen und nachdenklichen Aussagen eingezeichnet sind“ erklärt Alwine Gerner. Auch die BUND-Jugend ist mit zwei Installationen dabei. Der Garten wird zur Galerie, zum Kunsterlebnis für die Installationen und Objekte aus Holz, Keramik, Papier oder Metall und lädt die Besucher*innen zum Bewundern, Genießen und Schmunzeln ein. Kaffee- und Kuchen sorgen zudem für das leibliche Wohl. Der Garten ist am Samstag von 14-18 Uhr und am Sonntag von 11-18 Uhr geöffnet. Es wird kein Eintritt erhoben. Dieter Mehring
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Kidical Mass - Uns gehört die Straße
Am 14. und 15. Mai findet in über 180 Städten und Gemeinden in Deutschland die „Kidical Mass“ statt. Es handelt sich dabei um eine Fahrrad-Demonstration für eine fahrradfreundliche Verkehrsplanung. Das weltweite Kidical Mass-Bündnis hat die Vision, dass sich alle Kinder und Jugendliche sicher und selbstständig mit dem Fahrrad bewegen können.
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Die Kidical Mass gibt den Kindern eine Stimme im Verkehr und zeichnet ein positives Zukunftsbild für kinderfreundliche und grüne Orte, in denen vielfältige Freiräume für ein soziales Miteinander aller Generationen gibt.
In diesem Jahr findet die bunte Fahrraddemo für kinder- und fahrradfreundliche Orte erstmals auch in Nienburg statt. Der Start ist um 15:30 Uhr an der Grundschule am Bach, nach einem Zwischenstopp an der Albert-Schweitzer-Schule im Nordertorstriftweg endet die Tour um ca. 17 Uhr am Bürgerpark.
ADFC und BUND freuen sich auf eine starke Beteiligung durch Eltern mit Kindern, Großeltern und Enkel*innen und allen, die für eine Gleichberechtigung der Radfahrer*innen im Straßenverkehr eintreten.
Die Polizei wird die Route begleiten.
Isaiah Raeder
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Aufräumaktion Kinderwildnis
Der Sommer bahnt sich an und daher wollen wir gemeinsam am 20.05. von 15.00-17.30 Uhr die Kinderwildnis in der Rühmkorffstraße 17 aufräumen und auffrischen! Wir möchten dort Baumscheiben freilegen, den Barfußpfad restaurieren, Müll sammeln und entsorgen, Haselnussbüsche pflanzen und den Container säubern. Bitte Gartenwerkzeug wie Spaten und Grabegabeln mitbringen. Ob Groß oder Klein, alle sind herzlich eingeladen das KiWi-Team an diesem Nachmittag zu unterstützen. Sei dabei, wenn wir dieses Fleckchen Natur wieder in seinem Glanze erblühen lassen!
Anmeldung im Umweltzentrum, Tel.: 05021-14499 oder kreisgruppe@bund-nienburg.de
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Stadtradeln 2022
Die Stadt Nienburg nimmt vom 22.05.2022 bis einschließlich 11.06.2022 wieder am Stadtradeln des europäischen Klima-Bündnis teil. Bereits im vergangenen Jahr hatten einige umweltbewusste Radler*innen erfolgreich für die Forderung "NEIN zum Logistikzentrum!" Kilometer gesammelt. Das möchten wir auch in diesem Jahr mit einer umweltpolitischen Botschaft wiederholen. In Absprache mit anderen umweltpolitisch aktiven Gruppen und Verbänden haben wir uns in diesem Jahr auf den Slogan "Verkehrs- und Energiewende JETZT!" geeinigt. Da er am besten deutlich macht, welche umweltpolitischen Maßnahmen angesichts der Klimakrise, aber auch der sicherheitspolitischen Krise, die sich in Europa durch den Krieg in der Ukraine entwickelt hat. Wir haben unter diesem Slogan ein Team beim "Stadtradeln" angemeldet und als "Bund für Umwelt- und Naturschutz" auch ein Unterteam gebildet, bei dem sich jede*r anmelden kann, der*die Lust hat am Stadtradeln teilzunehmen. Eine neue Registrierung oder Reaktivierung eines bestehenden Kontos ist unter dem Link https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=21984 möglich. Bei der Registrierung bzw. Reaktivierung des Kontos müsst ihr zunächst die Kommune Nienburg wählen, dann das Team "Verkehrs- und Energiewende JETZT!" und schließlich das Unterteam "Bund für Umwelt- und Naturschutz" wählen. Am 11. Juni könnt ihr mit uns auf der Radtour „O schaurig ist´s über´s Moor zu gehen …“ noch mal Kilometer sammeln. Pia Wulf/ Dieter Mehring
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Der Borkenkäfer - Katastrophe & Chance für den Wald
Der Klimawandel hinterlässt schon jetzt deutliche Spuren im Wald. Hitze und Dürre schwächen die Bäume und fördern die Vermehrung von Borkenkäfern.
Was im Harz und in anderen Mittelgebirgen schon zu großflächiger Entwaldung geführt hat, ist in kleinem Maßstab auch bei uns zu beobachten. Aber kann in dieser Katastrophe auch eine Chance für den Wald liegen?
Dieser Frage soll bei einem etwa zweistündigen Spaziergang im Nienburger Bruch nachgegangen werden. Treffpunkt ist am Samstag, den 28.Mai um 14 Uhr in Nienburg, Damaschkestraße/ Ecke Forstweg. Die Wanderung wird geführt von BUND Mitglied und Förster Jörg Brüning.
Jörg Brüning
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Kreisgruppe beteiligt sich an bundesweitem FLOW-Projekt
„Das ist ja ein tolles Projekt für unsere Schüler*innen“ sagte Marion Hörold, Lehrerin an der Oberschule (OBS) Loccum, „draußen am Bach und auch noch bei bestem Wetter!“ Elf Schüler*innen aus dem Chemie-Kurs der OBS trafen sich am Dienstag, 26.4., an der Fulde neben dem Kloster Loccum, um in 4 Stunden einen Bachabschnitt gründlich zu untersuchen.
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Begleitet wurden sie von den Projektbetreuern des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), zwei Freiwilligen im Ökologischen Jahr der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer und den beiden Lehrerinnen, Frau Hörold und Frau Dr. Hockemeyer. Das FLOW-Projekt ist ein citizen-science (Bürger-Wissenschafts-Projekt), bei dem bundesweit 80 kleine Bäche untersucht werden. In drei Teams untersuchten die Schüler*innen die Struktur der Fulde, ihre physikalischen und chemischen Werte und die im Bach lebenden Kleintiere.
Schon am Sonntag, 24.4., war ein anderes FLOW-Team am Kohlhofsgraben bei Husum unterwegs. Auch hier wurden unter der Leitung von Anja Thijsen viele Daten des Baches erhoben. Und am 2. Mai war eine Schüler*innen-Gruppe der OBS Uchte mit Burkhard Bauer an der Huddestorfer Flöte unterwegs.
Besonders wichtig war die Bestimmung der gefundenen Kleintiere, wie Larven von Köcherfliegen, Eintagsfliegen und Steinfliegen, denn sie geben Hinweise auf die Belastung des Baches mit Pestiziden, also Pflanzenschutzmitteln der Landwirtschaft. Darüber will ein Forschungs-Institut in Leipzig durch das FLOW-Projekt deutschlandweit Daten erfassen. Nach den Aktionen am Bach wurden die protokollierten Ergebnisse ausgewertet.
Das Ergebnis war für die Fulde erfreulich: sowohl in seiner Struktur, seiner Chemie (z.B. Nitrat) und seiner Pestizidbelastung wurde der Zustand als gut bewertet. Beim Kohlhofsbach sah das wesentlich schlechter aus: sehr schlechte Struktur, bei Nitrat und Phosphat und Pestiziden nicht gut, mäßig belastet. Bei der Huddestorfer Flöte fand man überraschend viele Tierarten, unter anderem Steinbeißer, obwohl die Flöte geradlinig ausgebaut und mit viel braunem Eisenocker sehr strukturarm ist.
Lothar Gerner
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Kaisermantel - Schmetterling des Jahres
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes küren den Kaisermantel zum Schmetterling des Jahres 2022.
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Der größte mitteleuropäische Perlmuttfalter gilt in großen Teilen seines Verbreitungsgebietes in Niedersachsen als gefährdete Art, denn seine Lebensräume werden immer kleiner. Expert*innen gehen davon aus, dass sich die Art in den vergangenen Jahren aufgrund der besseren Wärmeversorgung durch den Klimawandel langsam erholt.
Jochen Behrmann von der Naturschutzstiftung des BUND NRW: „Der Kaisermantel führt uns vor Augen, wie wichtig gesunde und naturnahe Wälder sind. Vielerorts beobachten wir einen Rückgang der Falterpopulationen. Triste Fichtenmonokulturen sind nicht nur für den Schmetterling des Jahres ungeeignete Lebensräume. Hier stehen die Bäume häufig so eng, dass nur wenig Licht auf den Waldboden fällt und kaum Pflanzen wachsen. Der Kaisermantel ist jedoch auf Bodenbewuchs angewiesen. Für den auffälligen Falter ist naturnaher lichter Mischwald der ideale Lebensraum. Zudem ist er wesentlich artenreicher und auch beständiger gegen Klimaphänomene. Auf den Flächen mit abgestorbenen Fichten sollte daher künftig besser Mischwald wachsen.“
Der Kaisermantel ist in lichten Wäldern feuchter und ungestörter Standorte zuhause. Im Sommer bewohnt er Waldränder, blütenreiche Lichtungen und angrenzende Wiesen, wo er häufig an Disteln, Flockenblumen oder Skabiosen saugt. Anders als die etwas blasser gefärbten Weibchen zeigen die satt orangefarbenen Männchen breite Striche auf den Vorderflügeln, die „Duftschuppen“. Damit locken sie die Weibchen an. Diese legen nach der Paarung ihre Eier in geringer Höhe an Baumrinde ab, aber nur an Bäumen, die in der Nähe von Veilchen wachsen. Im Spätsommer schlüpfen die Raupen, fressen aber zunächst nur ihre Eihülle. Dann verbergen sie sich in Ritzen der Baumrinde, um zu überwintern. Erst im Frühjahr krabbeln die Raupen herunter auf den Waldboden und ernähren sich von den Blättern verschiedener Veilchenarten.
Mehr Informationen: bund-nienburg.de
Erk Dallmeyer
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Letzte Meldungen
Die Cargo-Bike Roadshow kommt nach Nienburg
Ob Kinderbeförderung, Einkauf oder Ausflug: Lastenräder liegen voll im Trend und haben ein großes Potenzial für die Verkehrswende. Fahrspaß und Vorteile von Lastenrädern können jetzt ganz praktisch bei der Cargo-Bike Roadshow „erfahren“ werden.
Auf Einladung der Klimaschutzagentur Nienburg kommen die Cargo-Bikes am 17.05.2022, 13:00 – 18:00 Uhr in unsere Stadt und können Am Spargelbrunnen in der südlichen Langen Straße begutachtet und getestet werden.
Die Cargo-Bike Roadshow bietet zwölf unterschiedliche E-Lastenräder von zwölf Herstellern zum ausgiebigen Testen. Dazu gibt es hersteller- und händlerneutrale Beratung durch die Expert*innen des Roadshow-Teams.
Weitere Veranstaltungen finden Sie unter Termine auf www.bund-nienburg.de
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